Diese Webseite verwendet Cookies zur Auswertung der Aufrufe. Sie haben auf dieser Webseite die Möglichkeit personenbezogene Daten zu übermitteln. Ihr Besuch auf dieser Webseite kann von externen Unternehmen ausgewertet werden. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

„Ist’s Wahrheit? Träum ich? Wach’ ich? Ist es Täuschung?“ Die Mitglieder der Ballettkompanie verfolgten in den letzten beiden Spielzeiten tanzend die Verwunderung Eurydikes, die das unglaubliche Erscheinen Orpheus’ in der Unterwelt nicht fassen konnte. Unfassbares, Unwirkliches, Ersehntes ist jetzt den mutigsten unter den Tänzern der Kompanie Herausforderung, etwas ganz Neues auf die Bühne zu bringen: Jutta Wörne lässt ihre Tänzer erneut eigene, zum Teil erste Choreographien erschaffen.

Frauen, heißt es, würden sich eher an ihre Träume erinnern. Ob das auch auf Tänzerinnen zutrifft? Oder werden den Wechsel auf die andere Seite – vom Tänzer zum Choreographen – mehr Männer vollziehen? Nächtliche Träume haben mehrfach die Kunst beeinflusst. Der Surrealismus lebt wie der Traum vom Aufheben der Logik, und auch „Yesterday“ von den Beatles geht vermeintlich auf einen Traum zurück. Sogar der Wissenschaft sollen Träume geholfen haben: Der Traum von einer Schlange, die sich in den Schwanz beißt, stand Pate für die chemische Formel für Benzol, und auch das Periodensystem der Elemente sowie eine Nähmaschine sollen zuerst geträumt worden sein.

„Träume getanzter Art“ können psychische Wahrnehmungen beschreiben, Unbewusstes oder Ersehntes, es können Wachträume, Albträume oder Klarträume sein, immer aber werden sie ästhetisch daherkommen, das heißt traumhaft schön!

Träume getanzter Art