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Schnell ist die Geschichte von Richard Wagners berühmtem Musikdrama „Tristan und Isolde“ in ihren Grundzügen erzählt: Tristan, Gefolgsmann und Neffe König Markes von Cornwall, und Isolde, irische Königstochter, lieben sich. Doch gesellschaftliche und politische Zwänge haben beide bisher daran gehindert, die Liebe dem anderen zu gestehen. Was schlimm ist für Isolde: Tristan soll sie König Marke als Braut zuführen. Mit einem Todestrank will sie daher ihrem eigenen, aber auch Tristans Leben ein Ende setzen.

Allerdings reicht Brangäne, Isoldes treue Begleiterin, entgegen den Anweisungen ihrer Herrin den beiden nicht den Todes-, sondern den Liebestrank dar. Nachdem Tristan und Isolde ihn zu sich genommen haben, kennt ihre Liebe kein Halten mehr. Doch fühlen sie, dass erst der Tod ihrer Sehnsucht vollends Erfüllung geben wird.

Das eigentliche Geschehen dieses beeindruckenden Bühnendramas spielt sich in der dicht gewobenen, ungemein sinnlichen Musik Wagners ab. Sie zieht die Zuhörer regelrecht in ein seelisches Erleben hinein, das der Komponist selbst als „zwischen äußerstem Wonneverlangen und allerentschiedenster Todessehnsucht“ beschrieb.

„Tristan und Isolde“ übte einen enormen Einfluss auf die Kulturgeschichte aus. Das Neue an Wagners Musik manifestiert sich nicht zuletzt in dem berühmt gewordenen eröffnenden „Tristan-Akkord“, dessen revolutionäre Harmonik den Weg in die Moderne ebnete.

Übrigens: Für Giuseppe Verdi war Wagners „Tristan“ schlichtweg „wunderbar, wunderbar, unsagbar wunderbar“. Clara Schumann hingegen empfand die Oper als „das Widerwärtigste, was ich noch in meinem Leben gesehen und gehört. … Die Liebenden reißen sich förmlich das Herz aus dem Leibe, und die Musik versinnlicht das in den widerlichsten Klängen!“

 

Tristan und Isolde

Handlung in drei Aufzügen
Dichtung vom Komponisten