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Annas Eltern drängen sie, zu heiraten. Doch sie wartet noch immer auf ihren Verlobten, den Soldaten Kragler. Annas Vater ist sicher: Der kommt nicht zurück. Zudem sind die Zeiten unsicher. Bevor hier das Chaos ausbricht, soll Anna den tüchtigen Lebenspraktiker Murk heiraten! Man muss sich arrangieren, schließlich erwartet sie ja auch schon ein Kind von ihm. Alles scheint in trockenen Tüchern, doch mitten in die Verlobungsfeier platzt der tot geglaubte Kragler … Er fordert sein Recht auf das verlorene, private Glück. Und nun?
Die bitterböse Komödie schrieb Brecht, bevor er der große Klassiker mit dem V(erfremdungs)-Effekt wurde. Doch die Zuschauer hielt er zur Uraufführung 1922 bereits mit Schrifttafeln an: „Glotzt nicht so romantisch!“ Das Rudolstädter Ensemble vergleicht die Zeit vor fast 100 Jahren mit dem Heute. Die Rockband auf der Bühne behauptet: „It’s Time for Revolution!“ Aber: Führt der Zusammenbruch unseres gewohnten Lebens tatsächlich zu revolutionärem Verhalten? Welches Leben wollen wir führen? Wofür lohnt es sich wirklich zu kämpfen? Lohnt der Kampf um Anna? Die Ostthüringische Zeitung zur Rudolstädter Premiere: „Die Revolution jedenfalls hat in Rudolstadt nicht stattgefunden. Aber eine nachdenklich stimmende Inszenierung, die mit viel Applaus gefeiert wurde.“

Trommeln in der Nacht