Huub Claessens

Huub Claessens

Huub Claessens, geboren in den Niederlanden, schloss sein Studium am Conservatorium Maastricht in den Fächern Gesang, Saxophon und Oper ab. Anschließend konnte er seine Ausbildung bei der renommierten Lehrerin Margreet Honig fortsetzen. 1988 wurde Huub Claessens dritter Preisträger beim prestigeträchtigen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel und außerdem mit einem Sonderpreis der Europäischen Union in der Kategorie Kunstlied geehrt. So begann seine internationale Laufbahn als Liedsänger. Seit mehr als 40 Jahren ist der Bassist auch ein gefragter Opernsänger. Er gastierte z. B. bei den Salzburger Festspielen sowie in der Wiener Staatsoper, dem Théâtre des Champs-Élysée und Théâtre du Châtelet, der Birmingham Symphony Hall und Tokyo City Concert Hall sowie unter anderem in Berlin, London, Brüssel, Luxemburg, Lissabon, Madrid, Barcelona, Stockholm, Warschau, Budapest, Moskau, St. Petersburg, Istanbul und New York. Huub Claessens’ Bühnenrepertoire reicht vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Mit den Barockorchestern »La Petite Bande«, »Il Fondamento« und »La Grande Écurie et la Chambre du Roy« brachte er u. a. Aufnahmen mit Opern und Oratorien von W.A. Mozart, Claudio Monteverdi und Antonio Caldara sowie C.P.E. Bachs »Lukas-Passion« heraus.

Gemeinsam mit dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam interpretierte er Arnold Schönbergs Melodram »Ein Überlebender aus Warschau« unter Leitung von Klaus Tennstedt. In Berlin und Amsterdam sang er unter Jac van Steen Eine Nick Shadow in Igor Strawinskis »The Rake’s Progress«. Der französische Komponist Laurent Petitgirard vertraute ihm die Hauptrolle in seiner Oper »Guru« an. Auch bei Krzysztof Pendereckis Uraufführung von seiner Oper »Die Schwarze Maske« war Huub Claessens mit dabei. Er war Darsteller in vielen Uraufführungen in ganz Europa sowohl im Bereich der Oper als auch als Lied- und Oratoriensänger. Auch als klassischer Saxophonist ist der Künstler gefragt. Als Instrumentalist trat er in Konzerthäusern wie dem Wiener Musikverein, der Kölner Philharmonie oder dem Amsterdam Concertgebouw auf. Viele Werke für Saxophon sind direkt für ihn entstanden und wurden mit ihm als Solisten eingespielt.

Als Dirigent debütierte Huub Claessens 1997 bei dem Noordholland Philharmonic Orchestra im niederländischen Haarlem. Danach folgten die Beethoven Akademie in Belgien und die Grand Écurie in Paris.  

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